Analyse
Website-Status
Das Website-Status-Tool prüft, ob eine URL erreichbar ist, und zeigt HTTP-Statuscode, Antwortzeit (TTFB – Time to First Byte), Server-Header und Verfügbarkeitsstatus an. Der Check erfolgt über einen serverseitigen Proxy, um den tatsächlichen Server-Status unabhängig vom lokalen Netzwerk und Cache zu prüfen. Das Tool ist ideal für schnelle Verfügbarkeitsprüfungen und erstes Debugging bei Website-Ausfällen.
Was prüft der Website-Status-Checker?
Der Checker sendet eine HTTP-GET- oder HEAD-Anfrage an die angegebene URL und wertet die Antwort aus. Hauptmetrik ist der HTTP-Statuscode: 2xx-Codes (200 OK, 201 Created) signalisieren Erfolg, 3xx-Codes (301, 302) Weiterleitungen, 4xx-Codes (404 Not Found, 403 Forbidden) Client-Fehler und 5xx-Codes (500 Internal Server Error, 503 Service Unavailable) Server-Fehler. Zusätzlich werden gemessen: TTFB (Time to First Byte – Zeit bis zum ersten Byte der Antwort), Server-Header (Webserver-Software, Versionsinformation), Content-Type, Cache-Control-Direktiven und ggf. der X-Powered-By-Header.
Wie funktioniert das Tool?
Da Browser-JavaScript keine direkten HTTP-Anfragen an beliebige Domains erlaubt (CORS-Beschränkungen), wird die Anfrage über einen serverseitigen Proxy-Dienst gesendet. Der Proxy misst die genaue Verbindungszeit, Antwortzeit und gibt alle Response-Header zurück. Zeitouts werden nach einer konfigurierbaren Wartezeit (z. B. 10 Sekunden) als Fehler gemeldet. Verbindungsfehler (DNS-Fehler, TLS-Handshake-Fehler, TCP-Reset) werden von HTTP-Fehlern unterschieden. Das Tool folgt optional Weiterleitungen und zeigt die vollständige Redirect-Kette (ähnlich dem Redirect-Checker).
Typische Anwendungsfälle
- Schnelle Verfügbarkeitsprüfung nach Deployments oder Server-Wartungsarbeiten
- Unterscheidung: 'Nur bei mir down?' vs. tatsächlicher Server-Ausfall
- HTTP-Header-Analyse für Sicherheitsaudits (HSTS, CSP, X-Frame-Options)
- Performance-Baseline – TTFB als Grundlage für Web-Performance-Optimierung
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: URL in das Eingabefeld eingeben (mit https://).
- Schritt 2: Optional: HTTP-Methode (GET oder HEAD) auswählen.
- Schritt 3: 'Prüfen' klicken – das Tool sendet die Anfrage und zeigt das Ergebnis.
- Schritt 4: Statuscode, Antwortzeit und Response-Header auswerten.
Beispiel
Eingabe
https://example.com
Ausgabe
Status: 200 OK ✓ TTFB: 87 ms Server: nginx/1.24.0 Content-Type: text/html; charset=UTF-8 Cache-Control: max-age=3600 HSTS: max-age=31536000; includeSubDomains
Tipps & Hinweise
- Tipp: Ein TTFB unter 200 ms gilt als gut; über 500 ms sollte untersucht werden (Server-Performance, Datenbankabfragen, fehlende Caching).
- Tipp: Der X-Powered-By-Header (z. B. PHP/8.2) sollte aus Sicherheitsgründen deaktiviert sein – er gibt Angreifern Hinweise auf verwendete Technologien.
- Tipp: Ein 200-Statuscode bedeutet nicht zwingend, dass die Seite korrekt funktioniert – prüfen Sie zusätzlich Content-Type und Inhalt auf Fehlerseiten, die mit 200 ausgeliefert werden ('Soft 404').
Häufige Fragen
Was bedeutet 'Down für mich, aber erreichbar für andere'?
Das kann auf lokale Probleme hindeuten: DNS-Auflösungsfehler Ihres ISPs, ein blockierter IP-Bereich, lokaler Firewall-Eingriff oder einen veralteten DNS-Cache. Lösungsansätze: DNS-Cache leeren (ipconfig /flushdns), alternativen DNS-Server verwenden (1.1.1.1) oder VPN nutzen.
Was ist TTFB und warum ist er wichtig?
TTFB (Time to First Byte) ist die Zeit vom Absenden der HTTP-Anfrage bis zum Empfang des ersten Bytes der Serverantwort. Er umfasst DNS-Auflösung, TCP-Verbindungsaufbau, TLS-Handshake und serverseitige Verarbeitung. Ein hoher TTFB deutet auf langsame Server-Verarbeitung hin, ein niedriger ist Voraussetzung für schnelle Ladezeiten (Core Web Vitals: TTFB < 800 ms).
Website-Status
Prüft, ob eine Website erreichbar ist und zeigt HTTP-Statuscode, Antwortzeit und Server-Header an.
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