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Analyse

SEO-Check

Der SEO-Check analysiert eine URL auf alle wesentlichen technischen SEO-Faktoren: Meta-Title und -Description, Überschriftenhierarchie (H1–H6), Canonical-Tags, Open Graph- und Twitter-Card-Metadaten, robots.txt-Direktiven, hreflang-Attribute und strukturelle Merkmale wie HTTPS, Ladezeit und mobile Tauglichkeit. Das Tool liefert priorisierte Handlungsempfehlungen nach Google-Richtlinien.

Was umfasst ein technischer SEO-Check?

Technische SEO umfasst alle Maßnahmen, die Suchmaschinen das korrekte Crawlen, Indexieren und Ranken einer Website ermöglichen. Zu den wichtigsten Prüfpunkten gehören: Meta-Title (optimal 50–60 Zeichen, enthält Keyword), Meta-Description (optimal 150–155 Zeichen, call-to-action), kanonische URL (rel=canonical verhindert Duplicate-Content-Probleme), Überschriftenhierarchie (genau eine H1, logische H2/H3-Struktur), robots-Meta-Tag und X-Robots-Tag (noindex, nofollow), Open-Graph-Tags für Social Sharing (og:title, og:description, og:image), hreflang-Attribute für mehrsprachige Seiten und strukturierte Daten (Schema.org).

Wie funktioniert das Tool?

Das Tool ruft die angegebene URL über einen serverseitigen Proxy ab und parst den HTML-Quelltext mit einem DOM-Parser. Es extrahiert alle relevanten Meta-Tags aus dem head-Bereich, analysiert die Überschriftenstruktur im body, prüft ob eine Canonical-URL gesetzt ist und ob sie auf die korrekte Version zeigt. Die robots.txt des Hosts wird separat abgerufen und auf Disallow-Regeln für die angegebene URL geprüft. Ladezeit und TTFB (Time to First Byte) werden gemessen. Alle Befunde werden mit Schweregrad (Fehler, Warnung, Info) und konkreten Verbesserungsvorschlägen ausgegeben.

Typische Anwendungsfälle

  • Schnell-Audit neuer Landingpages vor dem Launch auf SEO-Grundlagen
  • Duplicate-Content-Erkennung durch fehlende oder falsche Canonical-Tags
  • Social-Media-Vorschau-Diagnose: Open-Graph- und Twitter-Card-Metadaten prüfen
  • Mehrsprachige Websites auf korrekte hreflang-Implementierung prüfen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: URL der zu prüfenden Seite eingeben (vollständige URL mit https://).
  2. Schritt 2: Das Tool ruft die Seite ab und analysiert HTML, Meta-Tags und Header.
  3. Schritt 3: Befunde nach Priorität (Fehler → Warnungen → Infos) auswerten.
  4. Schritt 4: Handlungsempfehlungen umsetzen und erneut prüfen.

Beispiel

Eingabe
https://example.com/produkt/widget-xy
Ausgabe
Title: 'Widget XY kaufen – Beispielshop' (38 Zeichen) ✓
Description: Fehlt ✗
H1: 'Widget XY' (1x) ✓
Canonical: gesetzt, stimmt mit URL überein ✓
OG-Image: fehlt ✗
robots.txt: Seite nicht gesperrt ✓
HTTPS: Ja ✓

Tipps & Hinweise

  • Tipp: Jede Seite sollte genau eine H1-Überschrift haben – mehrere H1s verwirren Suchmaschinen über das Hauptthema der Seite.
  • Tipp: Der Canonical-Tag sollte immer die absolute URL mit korrektem Protokoll (https) und ohne Trailing-Slash-Inkonsistenz enthalten.
  • Tipp: og:image sollte mindestens 1200×630 Pixel haben und kleiner als 1 MB sein, um auf allen Social-Media-Plattformen optimal dargestellt zu werden.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen noindex und disallow in robots.txt?
robots.txt mit 'Disallow' verhindert, dass Crawler die Seite überhaupt besuchen – aber wenn externe Links auf die Seite zeigen, kann sie trotzdem im Index erscheinen (ohne Inhalt). noindex im Meta-Tag oder X-Robots-Header erlaubt das Crawlen, verhindert aber die Indexierung. Für vollständigen Ausschluss aus dem Index ist noindex zuverlässiger.
Wie viele Zeichen sollte ein Meta-Title haben?
Google zeigt Meta-Titles bis ca. 600 Pixel Breite an, was je nach Zeichen ca. 50–60 Zeichen entspricht. Kürzere Titles verschwenden Platz, längere werden abgeschnitten. Das Wichtigste (Keyword, Markenname) sollte am Anfang stehen.
SEO-Check
Analysiert Meta-Tags, Überschriften, Canonical, OG-Tags, robots.txt und strukturelle SEO-Faktoren.
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